PXL Vision für die Stiftung Auffangeinrichtung BVG
„Vor PXL Ident hatten wir bereits eine andere Lösung im Einsatz, die qualitativ und aus Servicesicht jedoch deutlich weniger ausgereift war. Wir sind froh, gewechselt zu haben. Seitdem konnten wir zunehmend mehr Prozesse digitalisieren.“
THE CASE Digitale, kundenfreundliche Lösung
Im Rahmen der Digitalisierung hatte die Stiftung Auffangeinrichtung BVG bereits erste Schritte unternommen und eine Lösung zur digitalen Identitätsprüfung eingeführt. Mit der Zeit wuchsen jedoch die Anforderungen, und der Nutzen für die Kunden rückte mehr in den Fokus. „Wir wollten eine digitale, kundenfreundliche Lösung schaffen, bei der wir auch die Kosten für unsere Kunden übernehmen können“, sagt Christoph Egger, Leiter der IT-Entwicklung. Die Vorgängerlösung stiess sowohl qualitativ als auch in Bezug auf Datenstruktur, Integrationsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit an ihre Grenzen.
Ausserdem bestand Handlungsbedarf bei Prozessen, die noch stark papierbasiert waren. In vielen Fällen wurden Dokumente per Post verschickt, Kundinnen und Kunden mussten Ausweiskopien zurücksenden und die Verarbeitung erfolgte manuell. Dieser Ablauf war zeitaufwendig, verursachte Portokosten und band zahlreiche Ressourcen in der Sachbearbeitung.
Allein der Postweg konnte eine Woche oder länger dauern – je nachdem, wie schnell die Unterlagen zurückgesendet wurden. Für die Stiftung bedeutete dies lange Durchlaufzeiten, einen hohen manuellen Aufwand und begrenzte Möglichkeiten zur Skalierung. Gleichzeitig stiegen die Erwartungen der Versicherten an einfache und schnelle digitale Services.
Über die Stiftung Auffangeinrichtung BVG
Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG ist einzigartig: Im Auftrag des Bundes versichert die Non-Profit-Organisation als einzige Vorsorgeeinrichtung der Schweiz alle anschlusswilligen Arbeitgeber und Einzelpersonen in der obligatorischen beruflichen Vorsorge (BVG) und betreut im Bereich Freizügigkeitskonten über 1.6 Mio. Kunden. Die von den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden getragene privatrechtliche Stiftung ist damit ein wichtiger Pfeiler in der zweiten Säule und unterstützt wesentlich die Stabilität des Systems.
Die Organisation bewegt sich somit in einem hochregulierten Umfeld mit gesellschaftlicher Verantwortung und betreut gleichzeitig eine äusserst heterogene Zielgruppe.
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Die Lösung
Vor diesem Hintergrund entschied sich die Stiftung für die Lösung von PXL Vision. Das Ziel war dabei nicht nur eine weitere Digitalisierung, sondern vor allem die Optimierung bestehender digitaler Prozesse, sowie die Schaffung einer stabilen und skalierbaren Grundlage für künftige Anwendungen.
Die Anforderungen an die neue Lösung waren entsprechend klar definiert. Wichtig waren sauber strukturierte Datenpakete zur Weiterverarbeitung in den bestehenden Systemen, eine möglichst einfache Integration und eine Bedienbarkeit, die für alle Generationen geeignet ist.
Die Integration verlief zügig. „Im Endeffekt brauchst du eine saubere API, eine gute Beschreibung, etwas Dokumentation und gute Hilfestellung für den Fall, dass Fragen auftreten. Und das war seitens PXL Vision alles tiptop organisiert“, so Egger. „Am kompliziertesten waren die Verschlüsselungsthemen, da ist PXL ja auf einem sehr hohen Standard. Aber auch dafür gab es Hilfestellung.“ 
Die Stiftung nutzt PXL Ident inzwischen seit drei Jahren und hat die Lösung schrittweise in weitere Geschäftsprozesse integriert. In dieser Zeit konnte das jährliche Transaktionsvolumen (Anzahl an Identifikationen) um rund 60 Prozent gesteigert werden.
Mit Hilfe von PXL Ident wurde ein sicherer, vollständig digitaler Kommunikationskanal für sensible Kundendaten etabliert. Dadurch hat sich die Effizienz im Kundenservice deutlich gesteigert. Dank der vorgelagerten, rechtssicheren Online-Identifikation können Anliegen bereits im ersten Kontakt vollständig digital, ohne Medienbruch oder Sicherheitsrisiken, bearbeitet werden. Ein zentraler Erfolg in diesem Kontext ist die signifikant erhöhte First Contact Resolution (FCR)-Quote. Durch die sofortige Identitätsverifikation entfallen Rückfragen und zusätzliche Legitimationsschritte, was zu schnelleren Prozessen führte
Was ursprünglich mit der Identifikation in ein bis zwei Webformularen begann, wird heute unter anderem auch für Auszahlungen sowie für Lebensnachweise eingesetzt. Seit der Einführung von PXL Ident im Mai 2023 wurden im Barauszahlungsprozess der Freizügigkeit rund 30.000 Auszahlungen mit geringen Beträgen abgewickelt.
Ein Drittel davon wurde mit digitaler Identifikation via PXL Ident durchgeführt, was die Gesamtdauer des Prozesses im Schnitt um rund 20 % beschleunigte.
Warum PXL Vision?
Für die Stiftung war bei der Wahl des Anbieters entscheidend, mit einem spezialisierten Partner zusammenzuarbeiten, dessen Kernkompetenz die digitale Identitätsprüfung ist. Die Erfahrungen mit der Vorgängerlösung hatten intern deutlich aufgezeigt, worauf es in der Praxis wirklich ankommt.
Ausschlaggebend waren die fachliche Expertise im Bereich der Identitätsverifikation, eine benutzerfreundliche API sowie sehr umfangreiche, zugleich aber klar strukturierte Daten.
PXL Ident hat nicht nur dazu beigetragen, neue digitale Prozesse aufzubauen, sondern auch bestehende digitale Abläufe deutlich zu verbessern. Papierbasierte Schritte konnten weiter reduziert, Durchlaufzeiten verkürzt und der Automatisierungsgrad erhöht werden. Für eine Institution wie die Stiftung Auffangeinrichtung BVG ist die digitale Identitätsprüfung somit ein wichtiger Baustein, um Effizienz, Qualität und Service langfristig sicherzustellen.