PXL Vision für XignSys
„Im direkten Vergleich war PXL Ident für uns die Lösung, die sich am einfachsten in das XignSys IAM-System SAIIL integrieren, flexibel anpassen und kosteneffizient betreiben liess.“
THE CASE Browserbasierte Identitätsverifikation für digitale Bürger- und Mobilitätsdienste mit XignSys und PXL Ident
Ob personengebundene Fahrkarten, Bürgerdienste oder Vertragsabschlüsse: Immer häufiger müssen Unternehmen und Organisationen sicherstellen, dass hinter einem digitalen Nutzerkonto tatsächlich die richtige Person steht. Die Herausforderung dabei: Die Identitätsprüfung soll für Endkund:innen so bequem und schnell wie möglich sein – und gleichzeitig zuverlässig vor Betrug und Missbrauch schützen. Genau hier setzt die Partnerschaft zwischen XignSys und PXL Vision an: Gemeinsam ermöglichen die beiden Unternehmen mit PXL Ident eine vollautomatisierte, browserbasierte Identitätsverifikation, die ohne Video-Ident und ohne Selfie auskommt.
Die Lösung ist in Deutschland im produktiven Einsatz. Mit über 500 Transaktionen pro Monat und einer Completion Rate von rund 98 % aller gültigen Verifikationsstarts zeigt das Projekt, wie niederschwellige Identitätsprüfung in der Praxis funktioniert.
Über XignSys
Die XignSys GmbH ist spezialisiert auf digitale Identitäten, Authentifizierung und sichere Zugangsplattformen. Mit ihren Lösungen unterstützt XignSys Kommunen, Stadtwerke, Mobilitätsanbieter und Unternehmen bei der Umsetzung digitaler Bürger- und Kundendienste. Im Fokus stehen sichere Identitätsnachweise, benutzerfreundliche Registrierungs- und Anmeldeprozesse sowie die Vernetzung digitaler Services über das zentrale Identitäts- und Zugangsmanagementsystem SAIIL. Mit Blick auf die EUDI-Wallet schafft XignSys die Grundlage dafür, dass digitale Identitäten und Nachweise sicher, interoperabel und medienbruchfrei über Organisationsgrenzen hinweg genutzt werden können.
Die Herausforderung
Ausgangspunkt war ein Projekt im Bereich Mobilität. Für die Ausgabe personengebundener Abonnement-Tickets mussten die bei der Registrierung angegebenen Personendaten zuverlässig verifiziert werden. Gleichzeitig sah sich das Kundenunternehmen von XignSys einem wachsenden Betrugsproblem gegenüber.
Die Auswirkungen waren deutlich spürbar: So kam es im Zusammenhang mit der Ausgabe von Deutschland-Tickets zu mehr als 1.000 Betrugsfällen, bei denen Abonnements mit unrechtmässig verwendeten Zahlungsdaten abgeschlossen wurden. Rücklastschriften, Klärfälle und manuelle Bearbeitungsprozesse verursachten einen hohen Aufwand und zusätzliche Kosten.
Gesucht wurde daher eine Lösung, die nicht nur Identitäten verifiziert, sondern bereits vor dem Abschluss eines Abonnements eine wirksame Hürde gegen Missbrauch schafft - ohne aufwändige Verfahren wie Video-Ident oder persönliche Prüfungen vor Ort. Die Lösung musste zudem für eine breite, heterogene Nutzerbasis funktionieren: Die Endkund:innen des Mobilitätsdienstes kommen aus den verschiedensten Altersklassen und bringen sehr unterschiedliche technische Vorkenntnisse mit. Ein komplizierter Prozess mit App-Zwang oder Video-Telefonat wäre für viele Nutzergruppen eine erhebliche Hürde gewesen.
Die Lösung
XignSys integrierte PXL Ident als Co-Branding Variante in die eigene IAM-Plattform SAIIL. Die Identifikation erfolgt durch das Scannen des Ausweisdokuments – vollständig browserbasiert, ohne Selfie-Aufnahme und ohne Video-Ident: Die Daten werden schnell und zuverlässig aus dem Ausweisdokument ausgelesen. Nutzer:innen durchlaufen den Prozess in wenigen Schritten direkt im Browser, ohne eine zusätzliche App installieren zu müssen.
Die technische Integration verlief unkompliziert: Da beide Seiten etablierte Standardverfahren einsetzen, konnten die Schnittstellen weitgehend problemlos umgesetzt werden. Der wesentliche Entwicklungsaufwand auf XignSys-Seite bestand darin, die zurückgelieferten Identitätsattribute und das Fehlerhandling auf die internen Prozesse abzubilden. Anfängliche Herausforderungen – etwa beim Auslesen bestimmter Ausweisdokumente – wurden gemeinsam mit den Ansprechpartnern von PXL Vision schnell gelöst.
Im Produktivbetrieb überzeugt die Lösung auf ganzer Linie: Mehr als 500 Transaktionen werden monatlich abgewickelt, der Mobility-Kunde ist zufrieden, und Supportfälle sowie Hotline-Anfragen sind inzwischen auf ein Minimum gesunken. Endkunden aller Altersklassen schliessen die Verifikation erfolgreich ab.
Rund 98 % aller gültigen Verifikationsstarts werden erfolgreich abgeschlossen.¹
Ein weiterer Mehrwert: Eine einmal erfolgreich durchgeführte Identitätsprüfung kann für weitere angeschlossene Dienste wiederverwendet werden – Nutzer:innen müssen den Prozess nicht erneut durchlaufen. XignSys betrachtet PXL Ident inzwischen nicht mehr als kundenindividuelle Integration, sondern als festen Bestandteil des eigenen Produktportfolios, das künftig auch weiteren Kunden angeboten werden soll – perspektivisch ergänzt um zusätzliche Services von PXL Vision.
Warum PXL Vision?
Bei der Auswahl der Lösung wurden mehrere Anbieter verglichen – die Entscheidung fiel klar auf PXL Vision. Ausschlaggebend war zunächst die wirtschaftliche Attraktivität: Das Preismodell überzeugte im direkten Anbietervergleich. Ebenso wichtig war der vollautomatisierte Identifikationsprozess, der ohne manuelle Prüfung, ohne Video-Ident und Selfie auskommt und vollständig im Browser läuft – ein entscheidender Faktor für eine breite Nutzerbasis über alle Altersklassen hinweg, ganz ohne App-Installation.
„Wir haben uns mehrere Anbieter angesehen. Im direkten Vergleich war PXL Ident für uns die Lösung, die sich am einfachsten in das XignSys IAM SAIIL integrieren, flexibel anpassen und kosteneffizient betreiben liess.“
Die Kooperation ist darüber hinaus geprägt durch eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe: schnelle Reaktionszeiten, gute Erreichbarkeit der Ansprechpartner und ein regelmässiger, konstruktiver Austausch. Es befinden sich gemeinsame Folgeprojekte in Diskussion, um weitere Use Cases rund um digitale Identitäten zusammen umzusetzen.
¹Berechnungsgrundlage: Über alle gestarteten Verifikationen hinweg liegt die Completion Rate bei 91 %. 7 % aller Starts werden unmittelbar zu Beginn abgelehnt und stellen somit keine regulären Verifikationsversuche dar. Bezogen auf die verbleibenden gültigen Starts ergibt sich: 91 % ÷ 93 % ≈ 97,8 %.